Wie Kocht Man Richtig Im Wok?

“Pfannenrühren” oder auch “Wirbeln” nennt man das typische Kochen mit dem Wok. Zunächst wird der trockene Wok erhitzt, dann erst gibt man eine kleine Menge Fett (Öl oder Butterschmalz) hinein und brät darin die Zutaten bei starker Hitze unter ständigem Herumwirbeln (5 bis 10 Minuten).

Was kann man alles in den Wok tun?

Klassische Wokgerichte sind meist so aufgebaut, dass die Hauptrolle entweder Fleisch/Fisch/Tofu oder Gemüse spielen, aber nicht beides. Hier unsere Wokgemüse-Liste, alphabetisch sortiert:

  1. Aubergine.
  2. Bambussprossen.
  3. Brokkoli.
  4. Chili (-schoten)
  5. Chinakohl.
  6. Ingwer.
  7. Kidneybohnen.
  8. Knoblauch.

Welches Öl eignet sich für den Wok?

Sehr wichtig ist es, hitzebeständiges Öl mit einem hohen Rauchpunkt zu verwenden – sonst wird’s ungesund. Sojaöl, Erdnussöl oder Kokosnussöl sind dafür besonders gut geeignet. Sie haben einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und bleiben deshalb in Ihrer Struktur auch bei hoher Hitze lange stabil.

Welches Gemüse zuerst in den Wok?

“Festere Gemüse wie Kohlrabi, Perlzwiebeln, Kürbis oder Paprika sollten zuerst in den Wok “, rät der Sternekoch Thomas Bühner. Wenn sie so gut wie gar sind, können Lauch, Erbsen und Zuckerschoten hinein.

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Welche Temperatur Wok?

Die Temperatur spielt eine ausschlaggebende Rolle und sollte sehr hoch sein, in jedem Fall über 200° C. Das schafft zwar auch ein Elektroherd, allerdings sinkt die Temperatur im Wok drastisch, sobald wasserhaltige Speisen hineingegeben werden.

Was kommt zuerst in den Wok?

Zuerst kommt das Fleisch in die Pfanne. Ist es bereits vor den anderen Zutaten durchgegart, wird es an den Rand geschoben oder aus dem Wok genommen. Es folgt hartes Gemüse mit längerer Garzeit wie Möhren oder Paprika, zum Schluss werden schnell garende, weiche Gemüsesorten oder Pilze hinzugegeben.

Wie gesund ist Essen aus dem Wok?

Kein Wunder, denn Kochen im Wok geht schnell und ist durch die spezielle Zubereitungsart besonders nährstoffschonend. Klein geschnittenes Gemüse, Fleisch und Fisch benötigen nur wenige Minuten Garzeit. Die Zutaten bleiben dadurch knackig und behalten den Großteil ihrer wichtigen Nährstoffen.

Welches Öl wird in der chinesischen Küche verwendet?

Raffiniertes Erdnuss- und Sojaöl ist für Fans der asiatischen Küche ideal: Beide Öle lassen sich hoch erhitzen und eignen sich daher zum schnellen Braten im Wok oder zum Frittieren. Raffiniertes Sonnenblumen- oder Maiskeimöl ist dafür aber ebenso geeignet.

Ist Rapsöl für den Wok geeignet?

Hohen Temperaturen, wie sie beim Braten oder Frittieren erreicht werden, kann das goldgelbe Öl jedoch nicht genügend Widerstand entgegensetzen. Dasselbe gilt für das Braten im Wok. Denn ab 140 °C fängt Rapsöl an, sich zu zersetzen. Weitere Infos rund um das Thema Gute Fette – schlechte Fette lesen Sie hier.

Welche Flüssigkeit im Wok?

Ein absolutes Muss: Ein gutes, hitzebeständiges Öl oder Fett (zum Beispiel naturbelassene Öle, Sesamöl, Kokosfett, Butterschmalz) und hohe Hitze sind im Wok Pflicht.

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Wie funktioniert eine Wokpfanne?

Der Wok wird auf eine mittlere Temperatur gebracht, dann wird das Öl hinzugegeben. Als nächstes wird das Fleisch oder Gemüse kurz angebraten und der Wok anschließend mit einem Deckel abgedeckt, um die Zutaten im austretenden Wasser fertig zu schmoren. Das ist der entscheidende Unterschied zur Bao-Technik.

Für was braucht man einen Wok?

Braten, schmoren, dünsten, kochen: was man mit dem Wok alles machen kann. Das Wunderteil aus Asien ist nämlich ein echter Allrounder in der Küche: Mit dem Wok kann man braten, schmoren, frittieren, blanchieren, dünsten, kochen – und das buchstäblich im Handumdrehen.

Was ist das Besondere an einem Wok?

Der Wok kann sehr hohe Temperaturen erreichen, womit er sich bestens zum Braten, Dämpfen aber auch Frittieren eignet. Zudem müssen die Pfannen kein hohes Gewicht mehr haben oder unbedingt aus Gusseisen sein, sondern auch die Edelstahl- oder beschichteten Woks können sehr gute Ergebnisse erzielen.

Wie brät man am besten im Wok?

Zunächst wird der trockene Wok erhitzt, dann erst gibt man eine kleine Menge Fett (Öl oder Butterschmalz) hinein und brät darin die Zutaten bei starker Hitze unter ständigem Herumwirbeln (5 bis 10 Minuten). Wichtig dabei ist das schnelle Rühren (von innen nach außen).

Welches ist das beste Material für einen Wok?

Zu den besten Woks gehören Gusseisen Woks. Gusseisen ist das perfekte Material für einen Wok, wenn dieser auf Induktion oder Ceranfeld eingesetzt wird. Das kurze Anbraten bei großer Hitze funktioniert in Gusseisen und Edelstahl ähnlich gut. Zum Durchgaren werden aber unterschiedliche Hitzezonen benötigt.

Wie reinigt man einen Wok?

Am besten man erhitzt ihn einmal kräftig und schwenkt ihn mit Öl aus. Dann einmal erkalten lassen und erst danach zum ersten Mal darin braten oder dünsten. Wer sicher gehen will, dass kein Dreck durch Verpackung und Produktion am Wok haftet, reinigt ihn ausnahmsweise mit Spülmittel und fettet ihn danach ordentlich ein.

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